Zur Rechten Gottes sitzt Einer, der weiß, was es heißt, zu sterben

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Christus hat menschliche Erinnerungen, daran, sich in der Kälte der Wüstennacht gegenseitig zu wärmen, an die tiefe Trauer am Grab seines Freundes Lazarus.

Er erinnert sich an Fischzüge mit Petrus, an wilde, lebensbedrohliche Stürme auf dem See.

Seine Depression über ein Jerusalem, das von den Wegen der Liebe abgekommen war, reflektiert nicht nur seine Wünsche für ihre Einwohner als ihr Schöpfer, sondern auch als einer ihrer Bewohner aus Fleisch und Blut, so wie wir alle, sofern wir Menschen sind, all das lieben, was an der Geschäftigkeit und Kunst großer Städte bewundernswert ist.

In all dem ist seine Menschlichkeit wie unsere: völlig verletzlich im Chaos dieser Welt.

Das ist kein “Alien”, kein Humanoide, kein Superman, sondern ein Menschenleben wie Du und ich, mit all den Einschränkungen, die wir als Menschen teilen, mit all den Gefühlen, die wir erleben.

Sagen wir es also ganz klar: Der Sohn Gottes hat Erinnerungen an den Tod.

Der Sohn Gottes erinnert sich daran, wie es ist, als Mensch zu sterben.

Er st nicht nur Mensch geworden und gestorben, sondern er ist für immer Mensch; fleischgeworden für alle Ewigkeit in Auferstehung und Himmelfahrt.

Es gibt so viel zu sagen über diesen Menschen, der gestorben ist und trotzdem lebt, in einem Körper, der jetzt außer Reichweite jeder Todesdrohung ist, so daß er alle seine Verheißungen, uns zu retten, halten kann.

Es gibt so viel zu sagen über diesen Einen, der nicht von unserem Mord an ihm zurückkommt, um Rache zu nehmen, sondern Frieden und Willkommen verkündet, der uns einlädt, an seinem Sieg über die Finsternis und den Tod teilzuhaben, durch Vergebung.

Und wir werden nicht aufhören zu sagen was wir können, mit Ehrfurcht und Freude.


(Kenneth Tanner, Pfarrer der anglikanischen Erlöserkirche in Rochester Hills, MI, hat diese Gedanken auf Facebook gepostet. Übersetzt von Wolf Paul. Hier ist das Original: https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=10223265692967980&id=1154125675)

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